Herzkoheränz bedeutet, langsam und gleichmäßig zu atmen — etwa sechs Atemzüge pro Minute — um Herz und Atmung zu synchronisieren. Dieser Zustand aktiviert das parasympathische System, das für Ruhe und Erholung zuständig ist.
Wie man es praktiziert
Die bekannteste Methode ist das 3-6-5: dreimal täglich, sechs Atemzüge pro Minute, fünf Minuten lang. Konkret: fünf Sekunden einatmen, fünf Sekunden ausatmen, ohne zu pressen. Das war's.

Warum es funktioniert
Langsames Atmen erhöht die Herzfrequenzvariabilität und sendet dem Gehirn ein Sicherheitssignal. Der Herzrhythmus reguliert sich, Cortisol sinkt, der Geist beruhigt sich. Es ist einer der wenigen willentlichen Hebel auf das autonome Nervensystem.
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